Skikurs in St. Johann - ein Erlebnisbericht
Nach einer anstrengenden Nachtfahrt kamen wir morgens um 07.30 Uhr im Ahrntal an. Am ersten Tag haben wir unser Ski- u. Snowboardmaterial ausgeliehen und die ersten Gleitversuche im Schnee unternommen.
Snowboard oder Ski fahren ? Wir mussten uns schon in Kassel entscheiden. Wenn man Anfängerin ist, so wie ich, ist das egal, haben mir alle gesagt. Ob das wirklich stimmt, kann ich letztendlich nicht beurteilen, ich bin ja nur Snowboard gefahren. Allerdings haben mir nach 2 Tagen wahnsinnig die Knie und der Hintern wehgetan. Bei den Skianfängern war das nicht so extrem. Nach dem ersten Tag auf der Piste konnten wir alle wunderbar den Berg runterrutschen, allerdings wollten und sollten wir ja auch richtig fahren. Zum richtigen Fahren gehören aber die Kurven mit dem Carven auf der Kante des Boards. Das konnte ich immer wunderbar beobachten, wenn ich wieder mal mit dem Lift nach oben fuhr und dabei auf die Piste runter sah. Da fuhren schnell und elegant die erfahrenen Snowboarder. Das sieht schon wirklich toll aus. Auf dem höchsten Berg ( 25001 m ), dem K2 ( Klausberg 2 ), waren wir Anfänger schon nach 3 Tagen. Die Skianfänger übrigens auch. Das war ein tolles Gefühl ! Bei strahlendem Sonnenschein standen wir da ganz oben. Auch den Fun-Park passierten wir erfolgreich und ohne Sturz. Allerdings taten mir mein Hintern und meine Knie bis zum Schluss weh, denn ganz ohne Fallen habe ich es einfach nicht hinbekommen, aber das war es mir wert : das schöne Gefühl auf dem Board mit der Sonne im Gesicht und dem wirbelnden Schnee um mich herum – auch wenn mein Gesicht dann plötzlich, putsch, im Schnee lag.
Das Ski- u. Snowboardfahren hat uns viel Spaß gemacht. Außerdem konnten wir auch öfters in 3-er Gruppen allein fahren.
Gut war auch, dass man die Leute aus den Parallelklassen näher kennen lernen konnte.
Leider hatten wir etwas Pech mit unserer Unterkunft. Eigentlich war der Gasthof ganz ok, aber das Essen hätte besser sein können, und die Wirtsleute waren nicht gerade freundlich. Herr Bruchmann hat für den nächsten Kurs ein anderes Haus versprochen. Er ist wohl auch schon fündig geworden.
Auf der Piste war jeden Tag etwas los. Oft hielten wir beim Franz an, um eine kurze Pause einzulegen. Hier tranken wir dann Ochsenblut mit und ohne Schwanz.
Nach einem Abschlussrennen, dem Abschlussabend mit Siegerehrung und Skitaufe, fuhren wir am Freitag, den 01.02.08 wieder zurück nach Kassel.
>Für uns persönlich war der Ski- u. Snowboardkurs ein tolles Erlebnis.<
Damit beenden wir den „Artikel“. Wir wollten nur Positives schreiben, da wir eigentlich auch nur positive Dinge erlebt haben. Viel Vergnügen ( den 8-ern ) im nächsten Jahr.
Marie-Sophie Herzog
Charlotte Klinger




